Der ich - Steffen Harzer

Mein Ich hat im etwas fortgeschrittenen Alter nun doch schon einiges erlernt und erlebt. Das versuche ich Euch hier in einer Kurzfassung darzulegen undvorzustellen.

Ausbildung

Lernen, Lernen, nochmals Lernen... (Wladimir Iljitsch Lenin)

Nach der 10. Klasse POS (Polytechnische Oberschule (DDR)) lernte ich Werkzeugmacher im VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl (SIMSON). Danach ging in zum Studium - Ingenieur für Instandhaltung industrieller Ausrüstungen - zur Ingenieurschule Schmalkalden. Nebenbei qualifizierte ich mich in Schmalkalden zum Niederdruck Kesselwärter und im SIMSON noch zum Hochdruck Kesselwärter. Später qualifizierte ich mich noch nebenberuflich zum Verwaltungsfachwirt FLII.

Arbeit

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. (Albert Einstein)

Nach der Lehre arbeitet ich als Einrichter in der Stanzerei meines Lehrbetriebes. Als ich das Studium aus politischen Gründen für ein Jahr "Bewährung in der sozialistischen Produktion" unterbrechen musste, fing ich dort wieder an, unterbrochen von einer kurzen Zeit als Bandbrigadier am Montageband des S51. Nach dem Studium ging es als Betriebsingenieur in das Heizkraftwerk des Betriebes. Zum !. Januar 1988 wechselte ich nach Hildburghausen als Leiter des Heizwerkes und technisch Verantwortlicher für alles leitungsgebundenes (Abwasser, Wasser, Gas, Dampf etc.) in der damaligen Bezirksnervenklinik (heutige Helios Klinik). Nach der Wende wurde ich Hauptpersonalrat im zuständigen Ministerium für Soziales und Gesundheit und dann als Personalrat. Bis ich 1996 als Bürgermeister meiner Heimatstadt gewählt wurde.

Politik

Eine Politik ohne Werte ist wertlos; ohne geistige Perspektive verliert sie Realität, Richtung und Sinn. (Helmut Kohl)

Seit 1990 im Kreistag Hildburghausen engagiere ich mich ehrenamtlich für die Menschen in meiner Heimat. Das nach dem das politische Engagement in der SED und DDR immer wieder an den damaligen Grenzen der Freiheit und Meinungsfreiheit gescheitert ist. Daher verstärkt nach der Wende. 1994 bei der Bürgermeisterwahl auf Platz 3 von 5 gescheitert, aber in den Stadtrat eingezogen und Fraktionsvorsitz übernommen. 1996 nach der erfolgreichen Abwahl des Amtsvorgängers zum Bürgermeister gewählt und 2002 und 2008 wieder gewählt. Sehr erfolgreich für Hildburghausen gearbeitet und 2014 den Amtsverzicht erklärt. Ich werde ja nicht glaubwürdiger, wenn ich andere für lange Amtszeiten kritisiere und selber bleibe. Die 3 Amtszeiten waren schon 18 Jahre. Dann für den Thüringer Landtag kandidiert und 5 Jahre diesem von 2014 bis 2019 angehört. Seit dem aus der hauptamtlichen Politik raus, aber ehrenamtlich noch im Kreistag und Stadtrat Hildburghausen der Politik treu geblieben. Dazu Mitglied des Bundesausschusses meiner Partei.

Privat

Privatsphäre ist ein Recht wie jedes andere. Man muss es in Anspruch nehmen oder man riskiert, es zu verlieren. (Phil Zimmermann)

Geboren am 28. August des Jahres 1960 in Eisfeld, aufgewachsen in Hildburghausen. Dort ging ich in die Schule - Polytechnische Oberschule - zum nachlesen hier. Nebenbei 5 Jahre Klarinette an der Kreismusikschule gelernt und vor der Abschlussprüfung geschmissen, Leichtathletik im Verein betrieben und dann auf Kampfrichter umgesattelt, mit Beginn der Lehre aufgehört. Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst des DRK, wie es damals hieß. Nach der Lehre zum Studium in Schmalkalden. Erste Frau kennen gelernt. Hochzeit in Berlin (Zeltplatz). An- und abreise mit Tandem (Marke Eigenbau). Erste Kind 1985, zweite Kind 1990, Trennung und Scheidung. Zweite Frau und Hochzeit kurz nach der Geburt des dritten Sohnes 2003. Trennung und Scheidung, neue Frau und Tochter 2014 geboren, verliebt, verlobt noch nicht wieder verheiratet. Dauer Hildburghäuser der sich viel in Vereinen seiner Heimatstadt engagiert. So im FSV 06 Eintracht Hildburghausen, im Ortsfischereiverein, Theaterverein, Freundschaftsgesellschaft Hildburghausen-Würselen, VdK Ortsverein Hildburghausen.  Seit 2018 im Bereich Kunst unterwegs. Seit 6. April 2020 Besitzer eines Altdeutschen Schäferhundes, der aus dem Tierheim des Südthüringer Tierschutzvereines geholt worden ist. 

 

 

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